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YONNA

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2016

Gips, Acryl, Sand und Stacheldraht

 

 

 

 

 

 

Die YONNA ist ein Tanz, der das soziale Gleichgewicht, die Solidarität und die Beziehung zwischen dem Kosmos und dem Mensch sucht. Er wird aufgeführt, um folgende Ereignisse zu feiern: das Sammeln der Saatkörner, eine ausreichende Ernte, der Dank an Maleiwa, dem Schöpfer und auch damit die nächsten Ernten gleich oder besser werden. Die Frau, ist in der Kultur der Wayyu heilig. Sie ist die weibliche Kraft in Beziehung zur Erde. Der Tanz "yonna" stellt die Kraft der Frau dar.
Diese Installation ist den Frauen gewidmet, die in dem Massaker in Bahia Portete durch Paramilitärische Gruppen ihr Leben gelassen haben oder verletzt wurden. Das war im April des Jahres 2004. Sechs Menschen, davon vier Frauen, wurden ermordet. Drei Frauen galten als vermisst und zwischen 600 und 800 wurden zu Flüchtlingen.